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grubenlampen:elektro-lampen

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Elektro - Lampen

In Paris stellt 1891 Donato Tommasi seine “Konstruktion einer elektrischen Sicherheitslampe” vor. Mit der Verbesserung der Glühlampe durch einen gedrehten Daht (Drahtwendel) und die stetige Erweiterung der Akkuleistung wurden die elektrischen Akkulampen für den Bergbau interessant. Akkus bestehen immer aus zwei unterschiedlichen Metallen, die in eine Flüssigkeit, das Elektrolyt, eintauchen. Durch das Elektrolyt reagieren die beiden Metalle miteinander und es kommt zu einem Austausch von Elektronen. Beim Laden wird der Batterie elektrische Energie zugeführt. Dadurch wird der Ablauf eines chemischen Prozesses gestartet. Es wird chemische Energie „eingelagert“. Beim Anschluss eines Verbrauchers (Glühlampe) läuft der chemische Prozess in umgekehrter Richtung ab und die gespeicherte Energie wird in Form von elektrischer Energie „entladen“. Interessantes Video hierzu: https://www.youtube.com/watch?v=AMum3nqsHgY _ Bei Nickel-Cadmium (NiCd) - Akkus sollte man wissen, dass Cadmium (Cd) nicht umweltverträglich ist. Darum sind diese Akkus seit 2006 verboten.

Nach mehreren Grubenunglücken in den 1920iger Jahren wurden elektrische Grubenlampen (Pottlampen) in allen Schlagwettergruben (z.B. im Ruhrgebiet) eingeführt. Blitzer benutzten die Steiger. Kopflampen setzten sich ab 1950 als Geleucht durch.

Akku-Handlampe

Blitzer

Kopflampen

Rettungskolonne Grube Pfannenberg



IN BEARBEITUNG !

Kopflampen

CEAG - Kopflampen

In Paris stellt 1891 Donato Tommasi seine “Konstruktion einer elektrischen Sicherheitslampe” vor. Mit der Verbesserung der Glühlampe durch einen gedrehten Daht (Drahtwendel) und die stetige Erweiterung der Akkuleistung wurden die elektrischen Akkulampen für den Bergbau interessant. Nach mehreren Grubenunglücken in den 1920iger Jahren wurden elektrische Grubenlampen (Pottlampen) in allen Schlagwettergruben (z.B. im Ruhrgebiet) eingeführt. Blitzer und Benzinwetterlampen benutzten die Steiger.


CEAG 4.1

Erst Ende der 1950iger Jahren löste die elektrische Kopflampe die Karbidlampe im Erzbergbau ab. Die CEAG 4.1 war die „Erste“ und „Letzte“ elektrische Kopflampe die auf den Gruben des Siegerlandes bis 1965 gefahren wurde.

Steiger auf der Grube Pfannenberg (1962, 1220m Sohle) und Bergleute vor der Befahrung

Umrüstung auf Powerpack

Für den Umbau mit einer Powerbank als Energiequelle ist hier ein Keramik-Widerstand mit 1,5 Ohm (10W) eingebaut worden. Dadurch erfolgt die Reduzierung von 5 Volt auf 3,5 Volt Spannung.

CEAG 5.1


CEAG 9.2


CEAG 9.2 PKB

In dieser Kopfleuchte von CEAG ist ein Personenkennbaustein (PKB) integriert. Der PKB dient als Überfahrschutz auf den Bandanlagen, wodurch das regelmäßige Auswechseln des PLB am Lampengürtel entfiel. Nach meinen Informationen soll man im Falle eines Unfalls den Verunfallten damit orten können.


Lampenstube Bergwerk West und Auguste Vivtoria


CEAG 7

AKKU-Lampen-Wartung

Blitzer

Dominit-Handlampen

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