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Grube Malapertus
![]() | Die Grube Malapertus liegt ca. 3 km nördlich von Wetzlar. Sie war ursprünglich Eisen- und Manganerz- sowie Kalksteinbergwerk. Die Grube war bis 2010 in Betrieb und wird heute vom Förderverein der Grube unterhalten. 2024 wurde die Seilfahrt erneuert und soll zukünftig der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Momentan sind Führungen für Fachgruppen und Bergbauvereine möglich. Weitere Informationen und Ansprechpartner unter https://www.grube-malapertus.de/ |
Im Maschinenhaus mit Fördermaschine / Förderhaspel
Außer per Seilfahrt ist die Tiefbausohle über eine normale Treppe mit ca. 300 Stufen erreichbar. Diese Treppe wurde in den Jahren 1942/43 angelegt und diente als Zugang zu dem Luftschutzräumen im zweiten Weltkrieg.
Mit dem selten zu sehenden Kreiselbrecher wurde der Kalk gebrochen, mittels Rüttelsieb klassifiziert (nach Größen sortiert) in Silos gelagert. Anschließend gelangte der Kalk zur Sophienhütte und Zementwerk (Buderus). Der Lahnstollen entwässert das Grubengebäude und die wasserführenden Schichten und trägt zur kontrollierten Wasserführung (auch Hochwasser) bei.
Entstehung von Deckenkuppeln im Kalkgebirge
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