Reinhold - Forster  - Erbstolln                                   1/8
   

1805 wurde von der Gewerkschaft "Reinhold Forster Zeche" eines der bedeutensden Stollenbauwerke des Siegener Spateisenbezirks begonnen. 

Erste Dokumentarische Aufnahmen von 1889 zeigen die Belegschaft der Grube Scheuer in Eiserfeld.

 

 

   
Einen Eindruck über den Vorplatz des Stolleneingangs vermittelt das Bild von 1890
 

Die am Stollenportal abgestellten Förderwagen und Lokomotive stammen aus der Grube Fortuna, Wetzlar und "Lüderich", Benrath.

Ein solcher Förderwagen hatte einen Inhalt von ca. 500 ltr.  (etwa 50 Eimer mit 10ltr. Inhalt). Bei dem Gewicht von 2t/m3  fasst ein "Hunt" etwa 1 Tonne Eisenerz.

 

 

 

Den Mitgliedern des Eiserfelder Heimatvereins ist es zu verdanken, dass ein Teil des Bergwerks der Nachwelt erhalten und zugänglich gemacht wurde. Das im Jahre 1879 errichtete Stollenportal erstrahlt heute wieder in alter Pracht

 

Bevor wir den Stollen betreten sehen wir links neben dem Stolleneingang den sogenannten Lochstein. Diesen Basaltstein benutzte man zur Abgrenzung der Berechtsame, die nach bergrechtlichen Vorschriften vom Staat verliehen werden musste, um Mineralien zu schürfen.

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