Arbeitskreis Kunst Gestaltung und Funktion      Zeche Zollverein  Schacht XII  

Der Foerdermaschinist war für einen reibungslosen Ablauf der Förderung zuständig. Er steuerte vom Foerdermaschinenhaus die Seiltrommeln mit denen er die 11 to schweren Foerderkörbe in einer Geschwindigkeit von 17m/sec (ca. 60 km/h) zu Tage förderte. Als Brems- und Haltemarkierung hatte er nur weiße Markierungen auf dem Stahlseil, d.h. er benötigte gleichmäßiges blendfreies Licht für seine verantwortliche Tätigkeit. Die Architekten berücksichtigten dies konsequent. Das Foerdermaschinenhaus erhielt nur an der Nordseite eine Durchfensterung, die den Arbeitsansprüchen (Funktion) entsprach.

Die Stellung einzelner Gebäude ist nach den Gleisen (Transport) ausgerichtet.

Durch Rationalisierung und Automatisierung des Zugrangierbetriebs wurden die  Beladungsvorgänge der Wagons verkürzt.

 

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Stahlrahmenbau  /  Portalrahmen

Diese Bauweise hatte den Vorteil, dass Teile des Stahlgerüsts vorgefertigt werden konnten. 30% der Träger waren  bereits verschweißt und nicht vernietet.

Stahlfachwerk diente als Außenhaut der Gebäude. Vor der innenliegenden Primärkonstruktion wurden die Wände "angeschraubt" (Vorhangfassade). Bei Bedarf konnten die Außenwände entfernt und notwendige Arbeiten im Inneren durchgeführt werden.

Die Architekten achteten neben der Funktion und praktischen Umsetzung auf die Gestaltung. Sie berücksichtigten u.a.  leichte Bedienbarkeit und Wartung der Maschinen und gestalteten im Detail, wie z.B. Geländer.